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  • Buchrezension zu "Cináed: aus dem Feuer geboren" (Band 1) von Tanja Höflinger

    Cináed - Band 1
    Jugendbuch

    Hardcover: 340 Seiten
    Erscheinung: 13.11.2014
    Verlag: Fabulus Verlag
    ISBN: 978-3944788135
    empfohlener Verkaufspreis: 14,95 Euro [D]

    Bewertung:
    3 von 5 Tintenkleckse

     

    Klappentext
    Was würdest Du tun, wenn sich Dein Leben von heute auf morgen verändert?

    Daniel Frayne ist ein ganz normaler Junge. Behütet wächst er mit drei Schwestern bei seinen Eltern auf. Doch dann wird er Schüler einer geheimnisvollen Akademie - und nichts ist mehr wie zuvor.

    Unversehens wird er Träger eines magischen, machtvollen Stifts, der großen Einfluss auf ihn hat und dem er den Namen Cináed gibt. Diesen Stift wollen bestimmte Kreise in ihre Gewalt bringen, und Daniel muss etliche Gefahren bestehen. Kann er diese Situationen alle meistern, und geht er unbeschadet aus ihnen hervor?
     
     
    Meine Meinung
    Das Buchcover ist geheimnisvoll - zuerst habe ich gar nicht viel darauf erkannt, lediglich schwarze Flecken und einen Stift. Beim genaueren Hinsehen erkennt man die verwischten Figuren. Es ist auf jeden Fall eine außergewöhnliche Idee.

    Daniel - der von allen Danny genannt wird - bekommt ein merkwürdiges Geschenk von seinen Eltern zum Geburtstag: einen Stift. Nicht gerade ein Geschenk, dass er sich gewünscht hat. Dennoch fühlt er sich bald mit dem Stift verbunden.

    Dann kommt er ziemlich unerwartet auf eine Akademie. Er wird aus seinem Schulalltag gerissen und muss in einer Nacht- und Nebelaktion zu dieser geheimnisvollen Akademie reisen. Ein Chauffeur bringt ihn dorthin. Alles macht einen sehr luxuriösen Eindruck. Viel mehr erfährt man leider auch nicht über diese Akademie.

    Die Handlung beginnt etwas holprig, leider erfährt man recht wenig. Für mich blieben die Protagonisten oft zu leblos, da ich zu wenig Informationen über sie bekommen habe und mich nicht in sie hineinversetzen konnte. Auch erfährt man kaum etwas über die Akademie und deren Zweck. 

    Das ändert sich leider auch nicht, aber die Handlung nimmt an Spannung zu und dann war ich wirklich am Mitfiebern. Es passieren viele Dinge, man erfährt ein wenig über den Stift und deswegen hat mich das Buch zum Ende hin doch noch richtig gepackt. 

    Cináed ist eine Trilogie - Band 2 ist bereits erschienen, Band 3 erscheint im Juni 2015. Ich werde auf jeden Fall weiterlesen, denn es gibt noch viele offene Fragen, die mich nun brennend interessieren.

    Fazit
    Das Buch hat sich kontinuierlich gesteigert und am Ende wurde es richtig spannend und actionreich. Die Geschichte hat viel Potenzial, es sind noch viele Fragen offen, so dass die Spannung sicherlich auch in Band 2 gehalten werden kann.
     

  • Buchrezension zu "Mein Herz und andere schwarze Löcher" von Jasmine Warga

    Mein Herz und andere schwarze Löcher

    Jugendbuch

    Hardcover: 384 Seiten
    Erscheinung: 23.04.2015
    Verlag: Fischer Verlag 
    ISBN: 9783737351416
    empfohlener Verkaufspreis: 16,99 Euro [D]

    Bewertung:
    5 von 5 Tintenkleckse

     
    Klappentext
    Eine Geschichte über zwei, die den Tod suchen und die Liebe ihres Lebens finden.

    Wenn dein Herz sich anfühlt wie ein gähnendes schwarzes Loch, das alles verschlingt, welchen Sinn macht es dann noch, jeden Morgen aufzustehen? Aysel will nicht mehr leben sie wartet nur noch auf den richtigen Zeitpunkt, sich für immer zu verabschieden.

    Als sie im Internet Roman kennenlernt, scheint er der perfekte Komplize für ihr Vorhaben zu sein. Und während die beiden ihren gemeinsamen Tod planen, spürt Aysel, wie sehr sie sich auf die Treffen mit Roman freut, wie hell und leicht ihr Herz sein kann. Und plötzlich ist der Gedanke, das alles könnte ein Ende haben, vollkommen unerträglich ... Aysel beginnt zu kämpfen.
    Um ihr Leben. Um sein Leben. Und um ihre gemeinsame Liebe.

    Meine Meinung
    Über das bunte Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Es ist toll, dass man sofort ein Jugendbuch dahinter vermutet. Als ich dann allerdings den Klappentext gelesen hatte, war ich etwas verwirrt. Denn der Inhalt ist sehr ernst und ich finde, dass man bei dem Cover eine leichte und fröhliche Geschichte vermutet.

    Aysel denkt darüber nach, sich umzubringen. Sie ist einsam, beteiligt sich nicht am Unterricht und lässt auch niemanden an sich ran. Zuflucht sucht sie in einem Selbstmordforum. Hier werden nicht nur alle möglichen Arten zu sterben diskutiert, man kann sich auch einen Selbstmordpartner suchen. Aber Aysel wohnt in einem kleinen Ort, und hier einen Partner für ihr Vorhaben zu finden, gestaltet sich schwierig. Als Roman dort eine Anzeige veröffentlicht, scheint es Schicksal zu sein. Denn Roman wohnt im Nachbarort.

    Die Geschichte beginnt mit Aysel, so dass man ein wenig von ihr erfährt. Sie interpretiert die Handlungen ihrer Familie und Mitschüler oft anders, als diese es meinen. Man kann immer alles negativ sehen und durch ihre Art, sich selbst zurückzuziehen, wissen andere Menschen nicht, wie sie mit ihr umgehen sollen.

    Roman dagegen hat einen triftigen Grund, warum er sterben will.

    Die Beiden sind sehr unterschiedlich und vermutlich hätten sie sich nie kennengelernt ohne dieses Selbstmordforum.

    Die Handlung lebt natürlich davon, wie sich die Beiden letzten Endes entscheiden werden. Aber sie lebt auch davon, dass man rätselt, warum Aysel sich umbringen will. Die Geschichte der beiden unterschiedlichen Protagonisten hat mich berührt und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. 

    Der Schreibstil ist nicht nur flüssig zu lesen, sondern mit kleinen Schritten entwickeln sich die Protagonisten weiter. Das war sehr schön zu erkennen und hat mir richtig gut gefallen. Außerdem gab es immer wieder schöne Stellen, die modern poetisch waren. Nicht überaus schnulzig, aber trotzdem gibt es Textstellen, an denen ich innehalten musste.

    So auch auf Seite 244:
    Halt deine Hand eine Minute lang auf einen heißen Herd, und es kommt dir vor wie eine Stunde. Verbringe mit einem Mädchen eine Stunde, und es kommt dir vor wie eine Minute. Das ist Relativität.

    Fazit
    Ein tiefgehender Roman, ergreifend und emotional. Ein Jugendbuch, das bezüglich Depressionen sensibilisiert und trotz dem ernsten Thema unterhaltend ist.  
     

  • Buchrezension zu "Deleted" von Margit Ruile

    deleted
    Jugendbuch
    Dystopie

    Taschenbuch: 256 Seiten
    Erscheinung: 31.03.2015
    Verlag: bloomoon
    ISBN: 978-3-845806396
    empfohlener Verkaufspreis: 12,99 Euro [D]

    Bewertung:
    4 von 5 Tintenkleckse

    Klappentext
    Berlin 2034. Ben lebt ein ganz normales Leben mit seiner Familie. Den Alltag regelt wie bei allen anderen Menschen sein Slave für ihn. Eine Hologramm-Figur, die ihm bei Recherchen hilft, seine Termine plant und auch ansonsten immer für ihn da ist.

    Dank ihm hat Ben Zugriff auf alle möglichen Kameras in der Stadt. Ben stellt die ständige Überwachung der Slaves irgendwann in Frage und gerät an die falschen Freunde. Um Teil dieser Gruppe zu werden, soll Ben seinen Slave Sakar auslöschen. Ben folgt dieser Aufforderung, obwohl ihm Sakar geholfen hat, die Aufnahmeprüfung für die Akademie zu bestehen.

    Kurz darauf wird er in der Akademie aufgenommen und trifft dort auf den schwerfälligen Eigenbrötler Lennart, den klugen und aufrührerischen Jonas und die perfekte Zoe. Zoe spricht wie ein wandelndes Werbeplakat für das Internat. Aber irgendwie kommt Ben das alles sehr merkwürdig vor. Und als Jonas nach einer gewagten Diskussion im Unterricht plötzlich mitten in der Nacht verschwindet, weiß Ben nicht, wem er noch trauen kann.

    Meine Meinung
    Das Buchcover ist wirklich gut gelungen und spiegelt die Handlung wieder. Man sieht sofort, dass es sich hier um ein Buch handelt, dass sich mit Technik beschäftigt und somit auch männliche Leser anspricht.

    Das Buch beginnt etwas schleppend, ich fand die Handlungen des Protagonisten Ben nicht nachvollziehbar. Er hat durch seinen Slave Sakar einige Vorteile, vertraut ihm nicht, obwohl er ihn schon lange kennt. Doch diese Gruppe der "Falschen Freunde" hinterfragt er nicht einmal. Das fand ich schon seltsam.

    Allerdings änderte sich meine Einstellung zur Handlung recht schnell. Denn ab dem Zeitpunkt, ab dem Ben in die Akademie aufgenommen wird, geht es rasant in der Handlung voran. Die Autorin führt einen auch gerne auf die falsche Fährte, so dass man nicht nur miträtseln kann, sondern auch immer wieder überrascht wird.

    Die Zukunft, in der Slaves für die Menschen alles regeln, empfand ich sehr realitätsnah. Schon heute gehen wir nicht mehr ohne unser Smartphone aus dem Haus, der Slave ist eine kleine Weiterentwicklung. Erschreckend und faszinierend zugleich. Das Buch regt auch zum Nachdenken an.  

    Den Schreibstil von Margit Ruile mag ich sehr gerne, ich kenne bereits ihre Mira Buchreihe und war von dieser schon begeistert. Sie versteht es, kleine Details immer wieder einfließen zu lassen, so dass man erst nach und nach die Zusammenhänge versteht.    


    Fazit
    Spannendes Jugendbuch, das mit unvorhersehbaren Wendungen den Leser einnimmt. Endlich mal wieder ein Jugendbuch, das bestimmt auch bei Jungen großen Anklang finden wird.

  • Hörbuchrezension zu "Heilige Kuh" von David Duchovny

    Heilige Kuh - Hörbuch
    Heilige Kuh von David Duchovny
    gelesen von Cathlen Gawlich
    übersetzt von Timur Vermes

    Laufzeit: ca. 224 Minuten
    Erscheinung: 16. März 2015
    Verlag: der Hörverlag
    ISBN: 978-3-8445-1815-3
    empfohlener Verkaufspreis: 16,99 Euro [D]

    Bewertung:
    4 von 5 Tintenkleckse

    Klappentext
    Was haben Kühe, Popkultur und der Palästinakonflikt miteinander zu tun? Gemeinsam sind sie alle Teil unserer heutigen Welt. In dieser Welt macht sich eine junge Kuh namens Elsie auf, etwas an ihrem Schicksal zu ändern. Mit einem zum Judentum konvertierten Schwein und dem wild plappernden Truthahn Tom begibt sie sich auf eine Abenteuerreise, in deren Verlauf der Hörer viel Wahres über die Menschen erfährt. Und dabei leben David Duchovnys tierische Helden genau das vor, was die Welt heute braucht: Toleranz und Menschlichkeit.

    Meine Meinung
    Elsie ist eine Kuh, die auf einer Farm in den USA lebt. Nach einem einschneidenden Erlebnis verlässt sie die Farm, um nach Indien auszuwandern. Auf ihrer Reise erlebt sie einige Abenteuer.

    Zugegeben, am Anfang war die Handlung sehr merkwürdig. Eine Kuh, die ein Buch schreibt, viel plappert und viel über ihre Verlegerin spricht. Was zu Beginn an die Bremer Stadtmusikanten erinnert, entwickelt sich in ein gesellschaftskritisches Buch, das aktuelle Themen behandelt und zum Nachdenken anregt.

    Der Schreibstil ist direkt, witzig, aber auch gewöhnungsbedürftig. An ein paar Stellen war es mir zu umgangssprachlich und es wurden Dinge ausgesprochen, die ich lieber nicht gehört hätte.

    Dennoch war es insgesamt unterhaltsam und es stecken viele kleine Wahrheiten in dem Buch. Man erkennt allerdings auch, dass es sehr auf die amerikanische Gesellschaft zugeschnitten ist.

    Normalerweise achte ich nicht darauf, wer ein Buch übersetzt. Aber hier hat Timur Vermes einen tollen Job gemacht, der einfach erwähnt werden muss. Es war sicherlich nicht einfach, die vielen englischen Phrasen und Wortwitze zu übersetzen.

    Die Hörbuchsprecherin Cathlen Gawlich ist eine tolle Sprecherin und Schauspielerin. Hier merkt man ihre Erfahrung, sie hat meiner Meinung nach aus dem Hörbuch ein Theaterstück gemacht.

    Fazit
    Gesellschaftskritisches Hörbuch mit guten Ansätzen, die zum Nachdenken anregen.
     

  • Buchrezension zu "Elmarsrog - The Beginning" von Loreley Hampton

    Elmarsrog - The Beginning
    Fantasy
     
    Gebundene Ausgabe: 292 Seiten
    Erscheinung: Dezember 2014
    Verlag: Books on Demand
    ISBN: 978-3734735660

    Bewertung:
    5 von 5 Tintenkleckse
     

    Klappentext
    Fluchtartig verließ Beth Cartland vor 35 Jahren mit Ihrer Tochter Elmarsrog und verlor nie wieder ein Wort darüber. Doch das Erbe ihrer Schwester zwingt beide zurück auf die Insel.

    Als Alda Elmarsrog betritt, ist es Liebe auf den ersten Blick. Sie spürt die Chance auf einen Neuanfang Doch schnell überschatten Zweifel und mysteriöse Zwischenfälle dieses Gefühl. Was für Geheimnisse hat diese Insel und ihre Bewohner? Alda wird hineingezogen in einen Jahrhunderte alten erbitterten Kampf geheimnisvoller Wesen.

    Als wäre das noch nicht genug steht sie plötzlich auch noch ihrer Vergangenheit gegenüber. Lauf! schreit alles in ihr. Doch für Alda gibt es kein Entkommen mehr.

    Meine Meinung
    Der erste Eindruck ist für mich meistens das Cover. An sich ist es recht einfach gehalten, aber ich war sofort fasziniert davon, wie sich die Schrift in das Bild einfügt. Es steckt so viel Bewegung in dem Cover, dass man förmlich die Wellen spüren kann. Elmarsrog ist eine Insel und ich finde das Cover wurde richtig gut umgesetzt.
     
    Alda ist Mitte Dreißig, aber sie wirkt auf mich wesentlich jünger. Sie ist bei ihrer Tante aufgewachsen, ihre Eltern hat sie nie kennengelernt. Alda schottet sich von der Welt ab, lässt keinen an sich heran und wirkt auch einsam. Ihre einzige Bezugsperson ist Beth, ihre Tante. 
     
    Beth hat Alda nichts aus ihrer Vergangenheit erzählt. Durch eine Beerdigung kommt Alda zum ersten Mal mit der Insel Elmarsrog und deren Einwohner in Berührung. Jeder scheint Beth dort zu kennen, die Insel ist wie ein Dorf und die Bewohner verhalten sich allesamt etwas merkwürdig.
     
    Genau hier setzt die Handlung an. Das hat mir sehr gut gefallen, denn so ist man auf dem gleichen Wissensstand wie Alda und kann sich seine Gedanken über die Bewohner, deren Verhalten und die Insel machen. Man kann miträtseln und erfährt immer mehr über Elmarsrog und auch über Aldas Familie.

    Der Schreibstil ist schön flüssig und lebendig. Vor allem Elmarsrog wird so geschildert, dass ich das Gefühl hatte, schon einmal auf der Insel gewesen zu sein. Die Autorin Loreley Hampton hat Elmarsrog lebendig werden lassen und mich mit in die Geschichte gezogen. Nur manchmal hätte ich mir gewünscht, dass die Szenen noch ausführlicher geschildert werden. So passierten manche Dinge einfach zu schnell und wurden kaum ausgeschmückt. Das ist der einzige Kritikpunkt, den ich habe.

    Das Ende kommt ziemlich unerwartet, ich hätte noch so gerne weitergelesen. Aber zum Glück muss man auf den zweiten Teil nicht allzu lange warten, denn er wird voraussichtlich im Oktober 2015 erscheinen.
     
     

    Fazit
    Ein ganz tolles Debüt mit nur kleinen Schwächen. Elmarsrog und ihre Bewohner haben einen Fan dazugewonnen und ich freue mich schon darauf, noch viel über Alda zu lesen. Fantasy gemischt mit Spannung und vielen Geheimnissen, die darauf warten, gelüftet zu werden. Klare Leseempfehlung!

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