szmmctag
Suche blog.de

  • Buchrezension zu "Amaias Lied" von Ana Jeromin

    Amaias Lied

    Kinder- und Jugendbuch
    Märchen / Fantasy
     
    Hardcover: 240 Seiten
    Erscheinung: Januar 2015
    Verlag: Coppenrath
    ISBN: 978-3-649-61687-0

    Bewertung:
    5 von 5 Tintenkleckse 
     

    Klappentext

    Endlich in Barcelona! Verzaubert von den Millionen Klängen und Gerüchen spaziert die 12-jährige Marja mit ihrer Familie durch die Stadt. Doch während sie auf den Ramblas einen Kleinkünstler beobachtet, passiert es: Plötzlich ist Marjas Familie in der Menschenmenge verschwunden! Und zu allem Überfluss klaut ihr ein Straßenjunge auch noch Geld und Handy.
     
    Der Verzweiflung nahe, irrt Marja durch die Stadt, bis sie auf zwei singende Mädchen stößt. Die Melodie zieht sie magisch an und kurzerhand folgt Marja den Sängerinnen bis zu einer Taverne. Die freundliche Wirtin bittet sie herein und verspricht, ihr zu helfen. Doch was Marja nicht weiß: Die Frau ist Amaia, die weinende Dame – eine Hexe, die Kinder fängt. Und Marja soll ihr nächstes Opfer sein. Kann sie dem Zauber der Hexe entkommen?

    Meine Meinung
    Marja ist mutig - sie ist ohne Handy in einer fremden Stadt unterwegs, allein und versteht nicht einmal die Sprache. Trotzdem bricht sie nicht in Tränen aus. Sie sucht einen rationalen Weg, um ihre Eltern und Schwester zu finden. Also läuft sie zur nächsten Sehenswürdigkeit, die die Familie besichtigen wollte. Dafür habe ich sei wirklich bewundert. Dieser Mut zieht sich auch durch die komplette Handlung. Sie ist eine tolle Protagonistin und es hat mir viel Spaß gemacht, sie bei ihrem Abenteuer zu begleiten.

    Die Handlung beginnt kurz bevor Marja von ihrer Familie getrennt wird. Es geht sofort abenteuerlich los und so war ich sehr schnell in der Handlung gefangen. Man irrt durch die Straßen Barcelonas und auch wenn ich noch nie in Barcelona war habe ich die spanische Lebensart gespürt. Das Buch hat mir die Stadt ein klein wenig näher gebracht und da ich irgendwann einmal sicher nach Barcelona fliegen werde habe ich schon jetzt ein paar Orte im Kopf, die ich unbedingt sehen will. 

    Manches ist vorhersehbar, aber es ist auch ein Kinderbuch. Das sollte man nicht vergessen. Aber es gab auch einen Überraschungsmoment, der mich völlig unvorbereitet getroffen hat.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig, einfach und dennoch bildhaft und spannend. Eine perfekte Kombination. Er ist kindgerecht, so dass er zum Lesen anregt, aber Kinder dennoch gut schlafen können. Das ist mir bei Kinderbüchern besonders wichtig. Hier ist genug Action, um Kinder zu faszinieren, aber trotzdem nicht zu viel, dass sei überfordert werden.

    Die Autorin Ana Jeromin ist vielen sicherlich als Anika Beer bekannt. Im Coppenrath Verlag veröffentlichte sie ihr Buch "Amaias Lied" unter dem offenen Pseudonym Ana Jeromin.       

     
    Fazit
    Ein spannendes und abenteuerliches Buch für Kinder. Ein modernes Märchen, das man auch als Erwachsener genießen kann. Für mich ein rundum gelungenes Buch, das man auch mehrmals lesen kann.
     

  • Benjamin Lacombe mit Sébastien Perez im März 2015 in Deutschland

    Leonardo Salai
     
    Ich muss mich wirklich ganz herzlich bei BUCHLOKAL bedanken, die mich darauf hingewiesen haben, dass die Termine für die Deutschland-Tour von Benjamin Lacombe bereits online sind.

    Ehrlich gesagt hatte ich gar nicht damit gerechnet, dass die im letzten Herbst abgesagten Termine so schnell nachgeholt werden.
    Umso mehr freut es mich, dass es dieses Mal auch in Süddeutschland einige Termine gibt.

    Hier findet Ihr die bisher bekannten Termine - für eine aktuelle Übersicht klickt am Besten auf die Website des Verlagshauses Jacoby & Stuart.

    Lasst Euch diese tolle Chance nicht entgehen!
     
     

    Leipzig, 14. März 2015

     Erfurt, 15. März 2015

    München, 16. März 2015

    Stuttgart, 17. März 2015

    Hamburg, 18. März 2015

    Berlin, 19. März 2015

    Berlin, 20. März 2015

  • Buchrezension zu "Atlantia" von Ally Condie

    Atlantia

    Jugendbuch
    Fantasy

    Hardcover: 400 Seiten
    Erscheinung: 11. Februar 2015
    Verlag: Fischer FJB
    ISBN: 978-3-8414-2169-2

    Bewertung:
    4 von 5 Tintenkleckse

    Klappentext
    Zwillinge.
    Sie waren für ein gemeinsames Leben bestimmt.
    Doch das Schicksal trennte sie.

    Bay, du fehlst mir so sehr, flüsterte sie in die Muschel. Aus dem Inneren tönte ein rauschender Gesang und erinnerte an eine Zeit, als Wasser und Land noch zusammengehörten. Wo auch immer an der Landoberfläche ihre Schwester nun war, sie musste sie finden – auch wenn es niemandem erlaubt war, die Stadt unter der Glaskugel zu verlassen.

    In einer Welt, die in Wasser- und Landbevölkerung aufgeteilt ist, werden die Zwillingsschwestern Rio und Bay durch einen Schicksalsschlag getrennt. Bay tritt ihre Reise zur Oberfläche an. Rio bleibt in Atlantia zurück. Um ihre Schwester wiederzusehen, muss sie herausfinden, warum Wasser und Land getrennt wurden und welche wunderbare und zugleich zerstörerische Gabe die Frauen der Familie verbindet.

    Meine Meinung
    Spannend ab der ersten Seite - und das ist nicht übertrieben, denn es beginnt direkt mit dem Tag der Trennung. Rio und auch Bay müssen sich entscheiden, ob sie weiter in Atlantia leben wollen, oder ob sie nach Oben gehen. Rio ist ein paar Minuten älter als ihre Zwillingsschwester und muss sich deswegen zuerst entscheiden. Wenn einmal eine Entscheidung getroffen ist, kann diese nicht mehr rückgängig gemacht werden.
     
    Rio wollte schon als Kind nach Oben, die Sonne auf ihrer Haut spüren. Doch als ihre Eltern tot sind verspricht sie ihrer Schwester, dass sie in Atlantia bleibt. Rio hält sich an ihr Versprechen und wählt Atlantia, doch als ihre Schwester an der Reihe ist, verschlägt es ihr den Atem - denn Bay wählt Oben. Da man auch sofort abgeführt wird, hat Rio keine Möglichkeit mehr, mit Bay zu sprechen.
     
    Rio ist eine verantwortungsbewusste, ältere Schwester. Sie ist in Atlantia zwar aufgewachsen, aber man hat nicht das Gefühl, dass es ihre Heimat ist. Sie sehnt sich nach Oben und würde gerne erfahren, wie es dort ist. Da ihre Schwester nun auch Oben ist und sie außer ihrer Tante Maire keine Verwandten mehr in Atlantia hat, will sie unbedingt einen Weg finden, nach Oben zu gelangen.
     
    Von Bay erfährt man leider nicht viel, sie ist Oben und nur über Erinnerungen ihrer Schwester erfährt man, dass sie Atlantia liebt. Umso mehr wundert es, dass sie sich für ein Leben Oben entschieden hat. Das ist eine der spannenden Fragen in der Handlung.

    Mich hat die Handlung von Anfang an gepackt und nicht mehr losgelassen. Wie Rio wollte auch ich wissen, welchen Grund es hatte, dass Bay sie einfach im Stich gelassen hat. Es geschehen ein paar überraschende Wendungen und es tauchen auch einige liebenswerte und interessante Nebencharaktere auf, so dass ich durchweg gut unterhalten war.
     
    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen - er ist flüssig und kann wunderbare Bilder zaubern, so dass ich oftmals das Gefühl hatte, dass Atlantia eine Stadt ist, die ich bereits besucht habe. In Gedanken bin ich über den Tiefmarkt gewandert und konnte die kleinen Wassergassen mit den Gondeln sehen. Ein bisschen erinnert Atlantia an Venedig. 

    Fazit
    Spannend ab der ersten Seite. Das Buch hat mich so sehr eingenommen, dass ich ewig hätte weiterlesen können. Und gerade weil mich dieses Buch so gefesselt hat war es etwas enttäuschend, als das Ende meiner Meinung nach viel zu schnell abgehandelt wurde.
     

  • Buchrezension zu "Titans of Love - Verliebt in der Nachspielzeit" von Poppy J. Anderson

    Titans of Love Band 1 - Verliebt in der Nachspielzeit
    Chick-Lit
    Frauenroman

    Taschenbuch: 272 Seiten
    Erscheinung: 28.11.2014
    Verlag: rororo
    ISBN: 978-3-499-26931-8

    Bewertung:
    4 von 5 Tintenkleckse

    Klappentext

    John ist ein echter Traumtyp. Kein Wunder, dass sich Hanna Hals über Kopf in den ehemaligen Footballspieler verliebt.

    Doch jeder von Johns Schritten wird von der Klatschpresse aufmerksam verfolgt. In New York ist er eine Berühmtheit, seit er das Traineramt bei den Titans, einer beliebten, wenn auch in letzter Zeit etwas erfolglosen Mannschaft, übernommen hat. Und Hanna passt so gar nicht ins Bild einer typischen Spielerfrau: Sie ist ein bisschen zu schlau, ein bisschen zu rundlich und so gar nicht an der Welt der Stars und Sternchen interessiert.

    Eine Hetzjagd auf Hanna beginnt, an der die eigentlich glückliche Beziehung zu zerbrechen droht.

    Meine Meinung
    Hanna und John begegnen sich zufällig, als das Taxi, in dem Hanna sitzt, in einen Unfall verwickelt ist. Und Hanna hat keine Ahnung, dass John in New York eine Berühmtheit ist. Natürlich verlieben sich die Beiden.

    Hanna ist eine ganz normale Frau, die im Leben steht, intelligent ist und weiblich aussieht. Deswegen hat sie auch oft Komplexe. Bis hierhin konnte ich Hanna verstehen und habe sie auch ins Herz geschlossen. Im Laufe des Buches hat es mich dann ein wenig genervt, dass sie immer wieder in Frage stellt, ob John sie wirklich liebt. Schließlich sieht sie nicht wie ein Model aus und deswegen wird sie immer und immer wieder von Selbstzwefeln geplagt.

    John ist ein netter Kerl, der in jungen Jahren auch gerne seine Berühmtheit etwas ausgenutzt hat und öfter seine Freundinnen gewechselt hat. Nun ist er Anfang dreißig und auf der Suche nach einer ernsten Beziehung. Das habe ich ihm auch sofort geglaubt.
     
    Die Beiden haben einige Höhen und Tiefen zu überstehen, denn es ist nicht einfach, wenn man ständig in der Öffentlichkeit steht und über einen geredet wird. Die Presse kann gemein sein und Hanna ist oftmals nicht selbstbewusst genug.

    Insgesamt war es allerdings eine nette Handlung, die man aufgrund des flüssigen Schreibstils der Autorin auch sehr schnell und gerne liest. Ein typisches Chick-lit Buch mit wenigen Überraschungsmomenten. Aber trotzdem lesenswert, weil man genau die Geschichte bekommt, die man erwartet.

    Fazit
    Insgesamt ein süßes Buch, das man ab und an noch besser mit Leben hätte füllen können. Die Buchreihe werde ich auf jeden Fall weiterverfolgen.

  • Buchrezension zu "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" von Lilly Lindner

    Was fehlt, wenn ich verschwunden bin
    Jugendbuch

    Taschenbuch: 400 Seiten
    Erscheinung: 19.02.2015
    Verlag: S. Fischer Verlage
    ISBN: 978-3-7335-0093-1
    empfohlener Verkaufspreis: 9,99 Euro [D]

    Bewertung:
    4 von 5 Tintenkleckse
     

    Klappentext

    April ist fort. Seit Wochen kämpft sie in einer Klinik gegen ihre Magersucht an. Und seit Wochen antwortet sie nicht auf die Briefe, die ihre Schwester Phoebe ihr schreibt. Wann wird April endlich wieder nach Hause kommen? Warum antwortet sie ihr nicht? Phoebe hat tausend Fragen. Doch ihre Eltern schweigen hilflos und geben Phoebe keine Möglichkeit, zu begreifen, was ihrer Schwester fehlt. Aber sie versteht, wie unendlich traurig April ist. Und so schreibt sie ihr Briefe. Wort für Wort in die Stille hinein, die April hinterlassen hat.

    Meine Meinung
    Als ich den Klappentext gelesen habe, bin ich davon ausgegangen, dass es sich um ein Buch handelt, in dem Magersucht thematisiert wird. Das ist hier jedoch nur am Rande der Fall. In erster Linie geht es um die Schwestern April und Phoebe, die stark miteinander verbunden sind.
     
    Das Buch berührt und wenn man selbst Geschwister hat versteht man, wie eng verbunden man mit diesen sein kann.
    Phoebe ist die kleine Schwester, die ihre große Schwester April wahnsinnig vermisst. April wurde aufgrund ihrer Magersucht in eine Klinik eingewiesen. Phoebe schreibt täglich Briefe an April, obwohl sie keine Antwort bekommt. 

    Es sind Briefe, die eine kluge 9jährige verfasst, poetisch, ängstlich, manchmal auch einfach nur aus dem Leben gegriffen. Dinge, die sich in ihrem täglichen Leben ereignen.

    Ich möchte nicht zu viel verraten, aber das Buch enthält Überraschungen und ist immer wieder sehr emotional.
    Gerne würde ich noch ausführlich über einige Textpassagen berichten, aber ich glaube, dass man dieses Buch selbst entdecken muss.
    Mein Lieblingszitat aus dem Buch möchte ich Euch aber nicht vorenthalten:

    "Du bist der Grundstein in meinem Wortschatz, für einen glücklichen Satz." Buchseite 191
     
    Ich hoffe, ihr habt einen Eindruck davon bekommen, wie poetisch das Buch an manchen Stellen ist. Und es gibt noch so viele Weisheiten und andere Zitate in dem Buch zu finden. 
      

    Mir war es für ein Jugendbuch manchmal schon zu emotional belastend. Auf jeden Fall sollte man Taschentücher bereithalten, denn ich bin mir sicher, dass dieses Buch fast jeden mindestens einmal zum Weinen bringt. 

     
    Fazit
    Ein Buch, über das man auch nach dem Lesen noch nachdenkt. Es ist stellenweise sehr emotional und poetisch, an anderen Stellen zieht sich das Buch jedoch in die Länge.

Instagram
E-Mail-Abonnement

Hier kannst Du für neue Einträge dieses Blogs eine E-Mail erhalten.

Besucherzähler
Seitenaufrufe insgesamt:
156640
Seitenaufrufe von heute:
96
Besucher insgesamt:
41325
Besucher heute:
54
Nach oben

Footer:

Die auf diesen Webseiten sichtbaren Daten und Inhalte stammen vom Blog-Inhaber, blog.de ist für die Inhalte dieser Webseiten nicht verantwortlich.