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  • Buchrezension zu "Lana - Schattenbilder" von Annie J. Dean

    Lana Schattenbilder

    Jugendbuch - Fantasy

    Taschenbuch: 380 Seiten
    Erscheinung: 18. April 2014
    Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
    ISBN: 978-1497440258
    empfohlener Verkaufspreis: 9,96 Euro [D]

    Bewertung:
    5 von 5 Tintenkleckse

    Klappentext
    Die achtzehnjährige Lana wächst nach dem Unfalltod ihrer Eltern auf einem Internat nahe Boston auf. Ohne jegliche Erinnerungen an ihr früheres Leben, plagen sie seit der damaligen Tragödie vor acht Jahren immer die gleichen, wiederkehrenden Albträume. Als eines Morgens ein mysteriöser Mann ihren Weg kreuzt und sie fortan bedroht, findet sie unerwartet Hilfe bei dem geheimnisvollen Tristan, der als einziger über ihren Peiniger Bescheid zu wissen scheint… und über ihre wahre Vergangenheit. Mit ihm an ihrer Seite muss sie lernen, an ihre Grenzen zu gehen, bis ein elementarer Kampf gegen die finsteren Mächte der Magie alles ändert.

    Meine Meinung
    Das Cover hat mir vom ersten Moment an gefallen, obwohl ich es eigentlich nicht mag, wenn Gesichter auf einem Cover sind. Schließlich mache ich mir von den Protagonisten lieber ein eigenes Bild. Aber hier hat mich das Mädchen auf dem Cover sofort angesprochen und ich habe mich gefragt, was es mit dem Löwen auf sich hat. Außerdem sind die Farben schön gewählt, alles sieht sehr harmonisch aus.
    Wenn man das Buch dann in den Händen hält merkt man, wie hochwertig das Buch ist. Es fühlt sich samtig-weich an, man möchte es gar nicht mehr loslassen. Zudem war es für ein Taschenbuch sehr belastbar und es ist keine Leserille beim Lesen entstanden. Nun aber zu den Protagonisten.

    Lana
     mochte ich von Anfang an. Sie kann sich nicht mehr an ihre Kindheit erinnern, nach dem Unfalltod ihrer Eltern wächst sie in einem Internat auf ohne zu wissen, wer sie ist. Sie hat auch keinen Kontakt zu irgendwelchen Verwandten, es gibt lediglich einen Onkel, der für die Kosten aufkommt. Aber diesen kennt sie nicht. Sie ist eine starke und mutige Person, vielleicht auch, weil sie ganz alleine zurechtkommen muss. Anfangs erweckt sie einen eher zaghaften und schüchternen Eindruck, aber das ändert sich schnell.

    Tristan
    konnte ich nicht so schnell einschätzen. Er wirkt überlegen, hat sich gut unter Kontrolle und lässt kaum Gefühlsregungen zu, so dass er immer wieder sehr kühl wirkt.

    Neben den Hauptprotagonisten habe ich vor allem Loutha ins Herz geschlossen. Er ist der Ziehvater von Tristan und eine sehr herzliche Person.

    Die Handlung spielt an zwei verschiedenen Orten - einmal in Richport, das in unserer Welt liegt. Hier erleben Lana und Tristan zwar auch schon mysteriöses, aber alles spielt sich in einem glaubwürdigen Rahmen ab. Der andere Ort ist Nawax. Nawax hat mich sehr an das Mittelalter erinnert und eigentlich mag ich keine historischen Romane. Aber durch den Schreibstil hat es mir nichts ausgemacht. Zwar unterhalten sich die Menschen dort etwas anders, aber wirklich nur ein klein wenig, genau so, dass man den Unterschied zu unserer heutigen Welt bemerkt, es aber dennoch nicht im Lesefluss stört.

    Überhaupt ist der Schreibstil sehr angenehm zu lesen. Modern, flüssig und fantasievoll. Die Welt Navax wurde detailreich beschrieben, viel Liebe wurde in die Beschreibung der Stadt investiert und hier merkt man, dass die Autorin sich sehr mit Nawax beschäftigt hat. Das hat mir besonders gut gefallen.

    "Lana - Schattenbilder" ist der Auftakt einer Trilogie. Das Buch ist in sich abgeschlossen, aber es bleiben ein paar Fragen offen, so dass ich auf jeden Fall Band 2 "Lana - Das Geheimnis der Statuen" auch bald lesen werde. Der dritte Band "Lana - Götterdämmerung" erscheint am 15. April 2015.

    Fazit
    Ein gelungener Auftakt einer Trilogie, die noch viel zu erzählen hat. Spannend und fantasievoll erzählt, mich konnte die Geschichte um Lana und Tristan fesseln und begeistern.

     


    Vielen Dank an BloggDeinBuch und Annie J. Dean für das Rezensionsexemplar, das ich im Rahmen der lovely selfies - Aktion lesen durfte.

  • Blogumzug

    Wie viele andere Blogger war ich geschockt, als ich vor ein paar Tagen erfahren habe, dass es blog.de ab Mitte Dezember 2015 nicht mehr geben wird. Aber man kann es nicht ändern und deswegen findet Ihr mich ab sofort unter:

    http://www.dagmarblog.de

    Der Blog ist nun fast fertig umgezogen, sicherlich gibt es noch ein paar Dinge, die ich noch ändern muss, aber ich wollte Euch schon jetzt informieren und hoffe natürlich, dass Ihr weiterhin bei mir vorbeischaut.

    Bis Ende August werde ich alle kommenden Rezensionen auf beiden Seiten veröffentlichen und im September gibt es dann ein großes Gewinnspiel auf meinem neuen Blog. Natürlich werde ich in meinem Italienurlaub an Euch denken und ein paar schöne Souvenirs zum Verlosen mitbringen.

    Ich wünsche Euch ein tolles Wochenende!

  • Buchrezension zu "Girl on the train" von Paula Hawkins

    Girl on the train

    Roman

    Klappenbroschur: 448 Seiten
    Erscheinung: 15. Juni 2015
    Verlag: blanvalet
    ISBN: 978-3-7645-0522-6
    empfohlener Verkaufspreis: 12,99 Euro [D]

    Bewertung:
    3 von 5 Tintenkleckse

    Klappentext
    Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht. Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ...

    Meine Meinung
    Das Cover hat mich bereits auf das englische Original aufmerksam gemacht. Ich finde es sehr gut umgesetzt, als würde man von einem fahrenden Zug aus dem Fenster sehen.

    Der Einstieg in das Buch war auch wirklich gut. Die Handlung wird aus den Sichten der drei weiblichen Hauptcharaktere erzählt, die immer wieder wechseln.

    Da ist die wunderschöne Megan, das Mordopfer.
    Anna, eine Nachbarin von Megan.
    Und die alkoholabhängige Rachel, die Mann und Job verloren hat, und täglich an Megans Haus vorbeifährt. Sie versucht den Schein zu wahren und fährt täglich nach London, wo sie die Zeit totschlägt.

    Die Straße, in der Megan wohnt, hat für Rachel eine besondere Bedeutung. Vermutlich ist das auch ein Grund, warum Rachel sich Geschichten um das Leben von Megan und ihrem Mann Scott ausdenkt.

    Einerseits tat Rachel mir mit ihrer Alkoholabhängigkeit leid, aber andererseits ist sie mir auch immer wieder auf die Nerven gegangen. Ihre Lebensweise konnte ich nicht nachvollziehen und oftmals kam es mir so vor, als würde das Thema Alkoholabhängigkeit ein wenig auf die leichte Schulter genommen.

    Ansonsten hat mich aber der Schreibstil von Paula Hawkins überzeugt. Vor allem hat mir gefallen, wie geschickt sie das Leben der drei Frauen verknüpft hat.

    Ich hätte mir ein paar spannende und unvorhergesehene Wendungen gewünscht. Diese waren leider sehr spärlich. Letztendlich war mir zu schnell klar, WER der Mörder von Megan ist. Nur das WARUM konnte mich tatsächlich noch überraschen.

    Fazit
    Eine interessante Handlung, die wenige überraschende Momente hatte. Aber die Momente, die mich überraschen konnten, hatten es dafür in sich.

  • Buchrezension zu "Nur einen Horizont entfernt" von Lori Nelson Spielman

    Nur einen Horizont entfernt
    Roman

    Klappenbroschur: 368 Seiten
    Erscheinung: 21. Mai 2015
    Verlag: Fischer Verlag
    ISBN: 978-3-8105-2395-2
    empfohlener Verkaufspreis: 14,99 Euro [D]

    Bewertung:
    4 von 5 Tintenkleckse

    Klappentext

    Mit zittrigen Fingern öffnet die TV-Moderatorin Hannah Farr einen Brief. Der Absender ist eine ehemalige Schulfreundin, die sie jahrelang gemobbt hat. Die Frau bittet sie nun um Vergebung. Dem Brief beigelegt sind zwei kleine runde Steine und eine Anleitung. Einen Stein soll sie als Zeichen dafür zurücksenden, dass sie ihrer früheren Klassenkameradin vergibt. Den anderen soll sie an jemanden schicken, den sie selbst um Verzeihung bitten möchte.

    Hannah weiß sofort, wer das sein könnte: ihre Mutter. Aber soll sie wirklich zurück zu den schmerzhaften Ereignissen von damals und die Auseinandersetzung mit dem Menschen suchen, der sie am besten kennt? Denn Hannah hat etwas getan, das das Leben ihrer Mutter für immer verändert hat …
     
     

    Meine Meinung

    Das Cover ist mir allein schon wegen den Farben ins Auge gestochen. Beim zweiten Hinsehen fand ich den Titel in Verbindung mit der Pustblume sehr passend und es hat mich auch ein wenig an "Morgen kommt ein neuer Himmel" erinnert.
     
    Hannah ist eine etwas eingeschüchterte Protagonistin. Sie wurde in der Schule gemobbt, musste die Trennung ihrer Eltern verkraften. Sie hatte einfach einige Schicksalsschläge, die man ihr anmerkt. Deswegen habe ich sie auch anfangs sofort ins Herz geschlossen. Leider ist sie auch sehr naiv und am Liebsten hätte ich sie einige Male wachgerüttelt. Naivität kann einen Menschen auch liebenswert wirken lassen, aber bei einer Frau, die eine erfolgreiche Fernsehmoderatorin ist, erwarte ich eine gewisse Stärke und Menschenkenntnis.  
     
    Die Handlung ist mit vielen sympathischen Protagonisten gefüllt, die gut beschrieben werden, so dass man ein klares Bild vor Augen hat. Das hat mir besonders gut gefallen. Da ist beispielsweise Dorothy, mit der Hannah sich regelmäßig trifft. Sie ist die Mutter ihres Ex-Verlobten und hat immer gute Ratschläge für Hannah.
      Hannah hat keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter und Dorothy ist wie eine Ersatzmutter für Hannah.
     
    Den Grund, warum Hannah sich von ihrer Mutter bereits als Teenager gelöst hat, erfährt man im Laufe der Geschichte. Hier war ich wirklich überrascht, habe mitgefiebert und mitgelitten.  
     
    Aber ich finde die Handlung bei diesem Buch muss man selbst erleben, hier möchte ich nicht allzu viel verraten.
     
     
    Ich war auch - abgesehen von Hannahs Naivität - wirklich von der Handlung begeistert. Nur leider wurde am Ende alles zu schnell abgehandelt und es wirkte etwas erzwungen.


    Fazit
    Ein Buch über die Kraft des Vergebens. Viele Stellen haben mich berührt, am Ende hat es leider etwas nachgelassen. 
    Dennoch ist es insgesamt ein Buch, das voller Emotionen ist, mich überraschen konnte und wundervolle Momente hatte.


  • Hörbuchrezension zu "Cottage gesucht, Held gefunden" von Susan Elizabeth Phillips

    Cottage gesucht, Held gefunden

    Cottage gesucht, Held gefunden von Susan Elizabeth Phillips
    gelesen von Rike Schmid

    Laufzeit: ca. 795 Minuten
    Erscheinung: 20. April 2015
    Verlag: Random House Audio
    ISBN: 978-3-8371-3074-4
    empfohlener Verkaufspreis: 14,99 Euro [D]

    Bewertung:
    5 von 5 Tintenkleckse
     

    Klappentext
    Peregrine Island vor der Küste von Maine. Annie Hewitt war sich sicher, nie wieder zurückzukehren. Und nun ist sie doch da – pleite, mut- und heimatlos, aber noch nicht bereit aufzugeben. Denn hier, auf dieser Insel, soll im Moonraker Cottage, dem Sommersitz ihrer Familie, der Nachlass ihrer Mutter versteckt sein.
    Annies Plan: ihr Erbe suchen, möglichst wenig auffallen und möglichst schnell wieder abreisen. Vor allem will sie unbedingt ein Aufeinandertreffen mit Theo Harp vermeiden. Er war ihre große Liebe. Doch jetzt ist er der Mann, den sie am meisten fürchtet. Und natürlich ist Theo der Erste, dem sie in die Arme läuft …

    Meine Meinung
    Es ist schon länger her, dass ich ein Buch von Susan Elizabeth Phillips in der Hand gehalten habe. Aber ich hatte sie immer sehr positiv in Erinnerung. Die Bücher, die ich gelesen hatte, waren locker erzählt, oftmals witzig und immer mit einer mächtigen Portion Romantik und Liebe. Kurz gesagt: die perfekt Urlaubslektüre. 

    Bei dem Titel bin ich mit genau dieser Erwartung an das Hörbuch gegangen: eine nette Unterhaltung für zwischendurch. Aber es wurde ein absolutes Highlight für mich.

    Annie Hewitt hatte große Träume: sie wollte Schauspielerin werden. Letztendlich hat sie für ihren Lebensunterhalt gesorgt, indem sie als Puppenspielerin aufgetreten ist, spezialisiert auf Mobbing in der Schule. Als sie ihre Mutter pflegen musste, konnte sie ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen und es häuften sich Schulden an. Nun kommt sie auf die Insel, auf der sie die Sommer als Kind verbracht hatte, um nach dem Vermächtnis ihrer Mutter zu suchen, von dem ihre Mutter kurz vor ihrem Tod gesprochen hat.

    Auf der Insel begegnet sie Theo Harp, in den sie als Teenager verliebt war. Hier sind aber so viele schlimme Sachen vorgefallen, dass sie noch immer sehr eingeschüchtert ist und Angst vor ihm hat. Mit Theo Harp bin ich anfangs überhaupt nicht warm geworden und lange Zeit habe ich mich gefragt, wann denn endlich mal ein netter Mann für Annie auftaucht.

    Doch die Handlung überrascht und nichts ist so, wie es scheint. Spannend, nervenzerreißend und dennoch mit witzigen Dialogen hat mich dieses Hörbuch in seinen Bann gezogen. Eine Mischung, die keine Wünsche offen lässt.   

    Der Schreibstil von Susan Elizabeth Phillips umfasst ein breites Spektrum. Sie kann nicht nur gut Liebesgeschichten erzählen und den Leser überraschen, hier baut sie auch noch spannende Krimi-Elemente ein und verblüfft durch Wendungen, die man so niemals erwartet hätte. 

    Auch die Hörbuchsprecherin Rike Schmid hat mich überzeugt. Sie hat ein flüssiges Lesetempo und kann jeder einzelnen Person eine unvergleichliche Stimme geben.

    Fazit
    Eines meiner Highlights in 2015. Noch nie konnte mich Chick-lit so fesseln. Humor, Liebe, Krimi: eine bunte Mischung, die man unbedingt versuchen sollte. Klare Kaufempfehlung.  

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